Der Name Heike Heim taucht seit einigen Jahren immer wieder in der deutschen Wirtschafts- und Energiewirtschaftsberichterstattung auf. Spätestens durch ihre Rolle bei den Dortmunder Stadtwerken, die spätere Abberufung sowie ihren Wechsel in die Privatwirtschaft ist sie einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Gleichzeitig sorgt der Name „Heike Heim“ immer wieder für Verwirrung, da es mehrere Personen mit diesem Namen gibt – unter anderem im Adidas-Konzern und im Hochschulbereich.
Dieser Artikel gibt einen umfassenden Überblick: Wer ist Heike Heim? Wie verlief ihr Lebenslauf? Welche Rolle spielte sie bei DEW21 und DSW21? Worum geht es bei der Klage? Und was hat es mit Remondis, Adidas und der PH Freiburg auf sich?
Wer ist Heike Heim?
Heike Heim ist eine deutsche Managerin, die vor allem mit der kommunalen Energie- und Verkehrswirtschaft in Verbindung gebracht wird. Medien beschreiben sie als Wirtschaftsingenieurin mit langjähriger Führungserfahrung in komplexen, teils politisch sensiblen Unternehmensstrukturen.
Bekannt wurde sie insbesondere durch ihre leitenden Funktionen im Dortmunder Stadtwerke-Umfeld. Dort zählte sie zu den prägendsten Führungspersönlichkeiten der vergangenen Jahre und galt zeitweise als eine der einflussreichsten Managerinnen in der kommunalen Energiewirtschaft Nordrhein-Westfalens.
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Heike Heim Lebenslauf und beruflicher Hintergrund
Der berufliche Werdegang von Heike Heim ist eng mit dem Energiesektor verbunden. In öffentlich zugänglichen Berichten wird sie häufig als Diplom-Wirtschaftsingenieurin bezeichnet. Ihr Profil vereint technische, wirtschaftliche und strategische Kompetenzen – eine Kombination, die insbesondere in der Energiebranche gefragt ist.
Karriere in der Energiewirtschaft
Über mehrere Jahre hinweg übernahm Heike Heim Führungsaufgaben in Unternehmen der kommunalen Daseinsvorsorge. Besonders prägend war ihre Tätigkeit bei DEW21, dem Dortmunder Energie- und Wasserversorger. Dort wurde sie als zentrale Entscheidungsträgerin wahrgenommen, insbesondere in einer Phase stark schwankender Energiemärkte und politischer Umbrüche.
Später wechselte sie in den Vorstand der Dortmunder Stadtwerke. Als Vorstandsvorsitzende der DSW21 (Dortmunder Stadtwerke AG) stand sie an der Spitze eines Konzerns, der nicht nur Energieversorgung, sondern auch Verkehr und Infrastruktur verantwortet. Diese Position brachte große öffentliche Aufmerksamkeit mit sich – und entsprechend hohe Erwartungen.
Heike Heim und DEW21 – Verantwortung in turbulenten Zeiten
Die Zeit bei DEW21 fiel in eine Phase tiefgreifender Veränderungen. Energiewende, volatile Beschaffungsmärkte und steigende politische Vorgaben stellten kommunale Versorger vor enorme Herausforderungen.
Heike Heim wurde in diesem Kontext häufig als Managerin beschrieben, die auf strategische Neuausrichtung und unternehmerische Entscheidungen setzte. Gleichzeitig war die Energiebranche stark von externen Faktoren abhängig, etwa geopolitischen Entwicklungen und regulatorischen Eingriffen.
Rückblickend wird ihre Zeit bei DEW21 heute ambivalent beurteilt: Einerseits wird ihr Führungserfahrung und Durchsetzungsstärke zugeschrieben, andererseits rückten spätere Vorwürfe und juristische Auseinandersetzungen Entscheidungen aus dieser Zeit erneut ins öffentliche Interesse.
Heike Heim Klage – Abberufung und juristische Auseinandersetzung
Besonders viel Aufmerksamkeit erregte die Abberufung von Heike Heim als Vorstandsvorsitzende der DSW21. Medien berichteten, dass der Aufsichtsrat sie fristlos entlassen habe. Die genauen Hintergründe wurden öffentlich nur teilweise erläutert, was Raum für Spekulationen ließ.
Kündigungsschutzklage
Bekannt ist, dass Heike Heim sich gegen diese Kündigung juristisch zur Wehr setzte. In der Berichterstattung ist von einer Kündigungsschutzklage die Rede. Solche Verfahren sind im Top-Management kommunaler Unternehmen zwar nicht alltäglich, kommen aber immer wieder vor, wenn es zu gravierenden Differenzen zwischen Vorstand und Aufsichtsrat kommt.
Zusätzlich wurde berichtet, dass im Umfeld von DEW21 mögliche Schadensersatz- oder Regressforderungen geprüft wurden. Dabei ging es unter anderem um Entscheidungen im Energieeinkauf. Wichtig ist an dieser Stelle: Es handelt sich um Medienberichte und Prüfungen, nicht um rechtskräftige Urteile. Für die öffentliche Wahrnehmung von Heike Heim hatten diese Meldungen dennoch erhebliche Auswirkungen.
Wechsel in die Privatwirtschaft: Heike Heim und Remondis
Nach dem Ende ihrer Tätigkeit im kommunalen Umfeld folgte ein bemerkenswerter Schritt: Heike Heim wechselte in die Privatwirtschaft. Seit April 2025 wird sie als Geschäftsführerin bei REMONDIS Energy & Services geführt.
Bedeutung des Wechsels
Der Wechsel zu Remondis wird von Beobachtern als Neustart interpretiert. Das Unternehmen ist international tätig und zählt zu den großen Akteuren in den Bereichen Recycling, Wasser- und Energiedienstleistungen. Für Heike Heim bedeutet diese Position eine Rückkehr in eine Führungsrolle – allerdings außerhalb des direkten kommunalen Einflussbereichs.
Gleichzeitig zeigt der Schritt, dass ihre Expertise weiterhin gefragt ist, trotz der vorherigen Kontroversen. In der Wirtschaft ist es nicht ungewöhnlich, dass erfahrene Managerinnen und Manager nach konfliktreichen Phasen neue Aufgaben in anderen Strukturen übernehmen.
Heike Heim und Adidas – eine häufige Verwechslung
Bei der Recherche nach „Heike Heim Adidas“ stoßen viele Nutzer auf Profile aus dem Umfeld des Sportartikelherstellers adidas. Dabei handelt es sich jedoch nicht eindeutig um dieselbe Person wie die frühere DSW21-Vorständin.
Im Adidas-Konzern existiert bzw. existierte eine Heike Heim in einer Projekt- oder Managementfunktion. Aufgrund der Namensgleichheit kommt es regelmäßig zu Verwechslungen. Für journalistische und redaktionelle Beiträge ist es daher wichtig, diese Personen klar voneinander zu trennen.
Heike Heim und die PH Freiburg – ebenfalls nicht dieselbe Person
Auch im akademischen Bereich taucht der Name auf. An der Pädagogischen Hochschule Freiburg wird eine Diplom-Pädagogin Heike Heim geführt, die als akademische Mitarbeiterin tätig ist. Diese Heike Heim steht in keinem bekannten Zusammenhang mit der Managerin aus der Energiewirtschaft.
Gerade bei Suchanfragen wie „Heike Heim PH Freiburg“ ist diese Abgrenzung entscheidend, um falsche Zuordnungen zu vermeiden.
Öffentliche Wahrnehmung und Einordnung
Heike Heim ist ein Beispiel dafür, wie schnell Karrieren im öffentlichen und halböffentlichen Sektor verlaufen können – und wie abrupt sie ins Stocken geraten. Ihre Laufbahn zeigt die Spannungsfelder zwischen Politik, Wirtschaft und öffentlicher Verantwortung, die insbesondere kommunale Unternehmen prägen.
Während Befürworter ihre Durchsetzungskraft und strategische Erfahrung hervorheben, verweisen Kritiker auf die Konflikte und juristischen Auseinandersetzungen ihrer letzten Amtszeit im öffentlichen Sektor. Der Wechsel zu Remondis markiert nun ein neues Kapitel, das zeigen wird, wie nachhaltig sie ihre Managementerfahrung in einem privatwirtschaftlichen Umfeld einsetzen kann.
Fazit: Eine Karriere mit Höhen, Brüchen und Neustart
Zusammenfassend lässt sich sagen: Heike Heim gehört zu den bekanntesten Managerinnen, die in den vergangenen Jahren im Umfeld kommunaler Energie- und Verkehrsbetriebe tätig waren. Ihr Lebenslauf umfasst verantwortungsvolle Spitzenpositionen, öffentliche Kontroversen und juristische Auseinandersetzungen ebenso wie einen aktuellen Neustart in der Privatwirtschaft.
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